Und täglich grüßt das Murmeltier: Epidemischer Verlauf bei SARS-CoV 2 Anfang 2020 – Wo war der nochmal?

Es ist schon beeindruckend. Viele Medienschaffende und Politiker sprechen heute von der „dritten Welle“ und davon, man müsse vermeiden, dass es wieder zu einem exponentiellen Wachstum kommt. Gab es bei der „ersten Welle“ ein „exponentielles Wachstum“. Antwort darauf gab am 9 April 2020 das RKI. Wirklich war ein exponentielles Wachstum nie zu beobachten gewesen. Schon Mitte 2020 zeigten die Daten, dass es keine exponentielle Entwicklung der Fallzahlen gab.

Betrachtet man den Verlauf der Testzahlen des März 2020, dann wirkte es so, als würde die Anzahl der Coronafälle, also der positiven Tests, exponentiell steigen. Nur tat es die Anzahl der negativen Tests auch.

Abb. 2 Anteil positiver SARS-CoV 2 Tests März 2020 Quelle: Epidemiologisches Bulletin 15/2020, Robert Koch Institut

Nun gab auch das RKI eine sinnvolle Abbildung an, die zeigte, dass es tatsächlich einen kurzen exponentiellen Anstieg des Anteils von positiven Tests in der ersten Märzhälfte 2020 gab, wobei der Anteil von ca. 1 % auf 7,5 % steig. Nur braucht dies nicht zu verwundern. Es wurde Kontaktnachverfolgung gemacht. Und dabei sollte klar sein, dass die Wahrscheinlichkeit einen Infizierten zu finden höher ist, wenn dieser vorher in Kontant mit einem anderen Infizierten stand. Da man am Anfang kaum positive Fälle hatte, konnte man auch keine Kontakte nachverfolgen und musste dementsprechend ins Blaue schießen.
In der zweiten Märzhälfte stieg der Anteil der Testpositiven nur noch langsam – von ca. 7,5 auf ca. 10 %. Und exponentiell. also explosionsartig, wirkte hier Ende März 2020 nichts mehr.

Gut, das ist alles Geschichte, und eine Geschichte die anscheinend in der Mainstreamdiskussion seit über einem Jahr nicht angekommen ist. Aktuell machen wir dutzende Millionen wenn nicht Hundertmillionen Corona-Schnelltests in der Woche und wundern uns, dass die „Coronafälle“ mehr werden. In Matthaeus 7:8 steht, „wer suchet, der findet“. Damit ist der Katholizismus nachweislich wissenschaftlicher als die Jünger der Coronareligion aus Medien, Politik und „Wissenschaft“.

SARV-CoV 2 ist ein Erkältungsvirus, an der Menschen, vor allem wenn sie Vorerkrankungen haben, auch sterben können. Dies gilt auch für die anderen Erkältungsviren.

Es ist seit über einem Jahr geboten, endlich die Gefährlichkeit des Coronavirus entsprechend einer streng wissenschaftlichen Studie zu untersuchen. Die 365te Iteration einer statistischen Auswertung von diagnostischen Testungen, die von ihrer Art schon nicht geeignet sind, statistische Daten nach wissenschaftlichen Standards zu erheben, ist sinnlos. Weder kann man so Menschenleben retten, noch irgendjemandem mit so einem Unfug zu helfen.

Politik weiterhin im Blindflug. Beim aktuellen „weiter so“ kann man sich sicher sein, dass unser Land und seine Wirtschaft irgendwann wie ein Flugzeug an einer Felswand zerschellt. Gute Nacht!

Veröffentlicht von doktorcorona

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