Corona-Epidemie? – Update 27.03.20 Sterberate unverändert, Infektionsrate um 15 %, Hospitalisierung in New York zeigt besorgniserregenden Trend – Pandemie unwahrscheinlich

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In dieser Reihe betrachte ich die Entwicklung der Coronainfektionen anhand der Datenlage aus den USA (Quelle: covidtracking.com). Dabei soll geprüft werden, ob man Anzeichen einer exponentiellen Entwicklung sieht (wie von der Bundesregierung angenommen) oder ob die Annahme von Herrn Dr. Wodarg stimmt, der annimmt, dass „die Anzahl der Coronainfizierten nur wegen der Anzahl der Tests zunimmt“.
Des weiteren soll betrachtet werden, wie sich die Sterberate bei zunehmender Anzahl von bestätigten Infizierten entwickelt, inwieweit also die Sterberate in der USA in Folge einer hohen Dunkelziffer an Infizierten überhöht ist. Die vollständige Diskussion finden sie in meinem letzten Artikel: (ttps://coronadaten.wordpress.com/2020/03/20/corona-epidemie-daten-keine-fakten/

Vorgestern schrieb ich einen Artikel zur Situation in den Bundesstaaten New York und Washington. Dieser war wichtig für die Einschätzung der statistischen Zuverlässigkeit der Daten. Für Leser die an einem Verständnis der statistischen Zuverlässigkeit interessiert sind, kann ich diesen empfehlen.


Bevor ich zum eigentlichen Thema kommen möchten ich, unabhängig von der wissenschaftlichen Einschätzung, dazu aufrufen, die Empfehlungen der Bundesregierung und der Landesregierungen konsequent umzusetzen. Ich will nur einen Beitrag dazu leisten, ein besseres Lagebild zu zeichnen und es so der Allgemeinheit und der Politik ermöglichen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Nun zur Kernthese von Herr Dr. Wodarg:
„Die Anzahl der Coronainfizierten steigt nur wegen der erhöhten Anzahl an Tests.“

In den Abbildungen (oben) ist die Gesamtanzahl (kumulativ und täglich) der durchgeführten Tests (orange) und die Anzahl der positiven Tests (blau) aufgeführt. Wie man sieht steigt die Zahl der täglichen Tests deutlich. Man sieht eine deutliche Korrelation zwischen den Infizierten- und Testzahlen. Dies wird deutlicher, wenn man die Infizierten gegen die Tests aufträgt:

Die blaue Kurve zeigt die Entwicklung des Infiziertenanteils der kumulierten Werte, die orangene Kurve die täglichen Werte. Man sieht einen leiten Anstieg beim Infiziertenanteil (kumuliert) seit dem 16.03.2020, er stieg von ca. 10 % auf 15 %. Er erreicht nun einen Wert von 15 %.

Dieser ist vor allem auf die Zahlen aus New York zurückzuführen (dies kann man genauer in meinem Artikel vom 25.03. sehen). New York (Bundesstaat) führt etwa 20-33 % der Tests durch (ca. 6 % der US-Bevölkerung) und hat auch einen im Bundesdurchschnitt deutlich erhöhten Infiziertenanteil, was wahrscheinlich auf Probennahme oder Messverfahren zurückgeführt werden kann (s. gestriger Artikel).

Entwicklung der Sterberate

Zuletzt ist die Letalität zu betrachten. Wie tödlich ist das Virus. Aktuell versucht man dies durch das Verhältnis von Toten zu Infizierten abzuschätzen. Dies ist natürlich in vielerlei Hinsicht unzureichend. Weder weiß man, wie viele der Infizierten noch sterben werden, noch weiß man, wie viele Menschen infiziert sind. Die Dunkelziffer hier dürfte in Folge der absolut unzureichend Anzahl an Tests und der nicht statistischen Probennahme extrem hoch sein. Sie könnte mehrere Größenordnungen betragen. Besonders der Vergleich der Bundesstaaten New York und Washington ergibt massive Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieser Zahlen (wieder gestrige Zahlen). Trotzdem möchte ich diesen zur Vollständigkeit anführen.

Die Sterberate liegt aktuell um 1,5 %. Die Schwankung ist wegen der Unzuverlässigkeit der Daten wahrscheinlich nicht signifikant. Es ist wichtig anzumerken, dass mit der Korrelation Todeszahlen zu den Infektionszahlen auch eine Korrelation der Todeszahlen mit den Testzahlen einhergeht.

Hospitalisierung

Währen die bisherigen Zahlen darauf hindeuten, dass die bisherigen Steigerungen der Infizierten- und Todeszahlen vor allem auf die Steigerung der Testzahlen zurückzuführen sind, und somit infrage gestellt wird, dass wirklich eine ernsthafte Problematik vorliegt, ist die nächste Beobachtung schockierend:

Die Anteil an hospitalisierten COVID19- Erkrankten stieg sprunghaft an. Die deutet an, dass es eine zunehmende Panik in Hinsicht dieses Erregers gibt. Dies könnte bei einer Überlastung des Gesundheitssystems zu einer zunehmenden Anzahl an nosokomialen Infektionen (Krankenhausinfektionen) führen. Da Grippeerreger häufig vergesellschaftet vorkommen (Sema Nickbakhsh et al. http://www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1911083116), besteht die Gefahr von lebensbedrohlichen Zweitinfektionen.

Zusammenfassung

  • Das Verhältnis zwischen bestätigt Infizierten und Tests in den USA schwankt zwischen 10-15 %. Es gab eine Abwärts-Aufwärtsbewegung Dies ist in Übereinstimmung mit der Aussage von Herrn Wodarg. Die Annahme eines exponentiellen Wachstums (Bundesregierung) erscheint zweifelhaft.
  • Die Sterberate von nachweislich mit SARS-CoV-2 Infizierten in den USA liegt aktuell knapp um 1,5 % und korreliert mit der Anzahl der Messungen. Zahlen sind unzuverlässig. Änderungen sind in meinen Augen kaum signifikant.
  • Fokussierung auf reine Fallzahlen kann zu einer Massenpanik führen. Anzeichen hierfür deutet der zunehmende Anteil an Hospitalisierungen in New York an.
  • Vor allem Zeigt diese Analyse, dass das Vorgehen beim Testen primär diagnostischen Zwecken dient, und daher wissenschaftlich nur bedingt nutzbar ist. Es ist weder möglich eine signifikant erhöhte Letalität des Virus, noch ein pandemischen Verlauf nachzuweisen. Aus wissenschaftlichen Gründen ist es in meinen Augen zwingend erforderlich eine statistische Studie zu erstellen, um die wirkliche Gefährlichkeit der Situation zu prüfen. Politik und Ärzteschaft befinden sich bei der Coronakrise – nicht Pandemie da nicht nachgewiesen – im kompletten Blindflug.

Ich wiederhole den Aufruf, den Anweisungen der Regierung zu folgen und ruhig zu bleiben. Aktuell besteht kein Grund zur Panik, und wenn wir diese vermeiden, dann werden wir auch unbeschadet durch diese Krise kommen.

Ich plane die Zahlen täglich zu aktualisieren, um maximale Transparenz in Hinsicht der Situation zu ermöglichen. Wenn sie weiterhin über die Entwicklung informiert werden möchten, dann liken und abbonieren diesen Blog oder meine Facebookseite „Coronadaten“.

Corona-Epidemie? – Update 26.03.20 Sterberate unverändert, Infektionsrate um 15 % – Pandemie unwahrscheinlich

In dieser Reihe betrachte ich die Entwicklung der Coronainfektionen anhand der Datenlage aus den USA (Quelle: covidtracking.com). Dabei soll geprüpft werden, ob man Anzeichen einer exponentiellen Entwicklung sieht (wie von der Bundesregierung angenommen) oder ob die Annahme von Herrn Dr. Wodarg stimmt, der annimmt, dass „die Anzahl der Coronainfizierten nur wegen der Anzahl der Tests zunimmt“.
Des weiteren soll betrachtet werden, wie sich die Sterberate bei zunehmender Anzahl von bestätigten Infizierten entwickelt, inwieweit also die Sterberate in der USA in Folge einer hohen Dunkelziffer an Infizierten überhöht ist. Die vollständige Diskussion finden sie in meinem letzten Artikel: (ttps://coronadaten.wordpress.com/2020/03/20/corona-epidemie-daten-keine-fakten/

Gestern schrieb ich einen Artikel zur Situation in den Bundesstaaten New York und Washington. Dieser war wichtig für die Einschätzung der statistischen Zuverlässigkeit der Daten. Für Leser die an einem Verständnis der statistischen Zuverlässigkeit interessiert sind, kann ich diesen empfehlen.


Bevor ich zum eigentlichen Thema kommen möchten ich, unabhängig von der wissenschaftlichen Einschätzung, dazu aufrufen, die Empfehlungen der Bundesregierung und der Landesregierungen konsequent umzusetzen. Ich will nur einen Beitrag dazu leisten, ein besseres Lagebild zu zeichnen und es so der Allgemeinheit und der Politik ermöglichen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Nun zur Kernthese von Herr Dr. Wodarg:
„Die Anzahl der Coronainfizierten steigt nur wegen der erhöhten Anzahl an Tests.“

In den Abbildungen (oben) ist die Gesamtanzahl (kumulativ und täglich) der durchgeführten Tests (orange) und die Anzahl der positiven Tests (blau) aufgeführt. Wie man sieht steigt die Zahl der täglichen Tests deutlich. Man sieht eine deutliche Korrelation mit den Infiziertenzahlen. Dies wird deutlicher, wenn man die Infizierten gegen die Tests aufträgt:

Die blaue Kurve zeigt die Entwicklung des Infiziertenanteils der kumulierten Werte, die orangene Kurve die täglichen Werte. Man sieht einen leiten Anstieg beim Infiziertenanteil (kumumliert) seit dem 16.03.2020, er stieg von ca. 10 % auf 15 %. Er erricht nun einen Wert von 15 %.

Dieser ist vor allem auf die Zahlen aus New York zurückzuführen (dies kann man genauer in meinem gestrigen Artikel sehen). New York (Bundesstaat) führt etwa 20-33 % der Tests durch (ca. 6 % der US-Bevölkerung) und hat auch einen im Bundesdurchschnitt deutlich erhöhten Infiziertenanteils, was wahrscheinlich auf Probennahme oder Messverfahren zurückgeführt werden kann (s. gestriger Artikel).

Entwicklung der Sterberate

Zuletzt ist die Letalität zu betrachten. Wie tödlich ist das Virus. Aktuell versucht man dies durch das Verhältnis von Toten zu Infizierten abzuschätzen. Dies ist natürlich in vielerlei Hinsicht unzureichend. Weder weiß man, wie viele der Infizierten noch sterben werden, noch weiß man, wie viele Menschen infiziert sind. Die Dunkelziffer hier dürfte in Folge der absolut unzureichend Anzahl an Tests und der nicht statistischen Probennahme extrem hoch sein. Sie könnte mehrere Größenordnungen betragen. Besonders der Vergleich der Bundesstaaten New York und Washington ergibt massive Zweifel an der Sinnhaftigkeit dieser Zahlen (wieder gerstrige Zahlen). Trotzdem möchte ich diesen zur Vollständigkeit anführen.

Die Sterberate liegt aktuell um 1,5 %. Die Schwankung ist wegen der Unzuverlässigkeit der Daten wahrscheinlich nicht signifikant.

Zusammenfassung

  • Das Verhältnis zwischen bestätigt Infizierten und Tests in den USA schwankt zwischen 10-15 %. Es gab eine Abwärts-Aufwärtsbewegung Dies ist in Übereinstimmung mit der Aussage von Herrn Wodarg. Die Annahme eines exponentiellen Wachstums (Bundesregierung) erscheint zweifelhaft.
  • Die Sterberate von nachweislich mit SARS-CoV-2 Infizierten in den USA liegt aktuell knapp um 1,5 %. Zahlen sind unzuverlässig. Änderungen sind in meinen Augen kaum signifikant.
  • Vor allem Zeigt diese Analyse, dass das Vorgehen beim Testen primär diagnostischen Zwecken dient, und daher wissenschaftlich nur bedingt nutzbar ist. Es ist weder möglich eine signifikant erhöhte Letalität des Virus, noch ein pandemischen Verlauf nachzuweisen. Aus wissenschaftlichen Gründen ist es in meinen Augen zwingend erforderlich eine statistische Studie zu erstellen, um die wirkliche Gefährlichkeit der Situation zu prüfen. Politik und Ärzteschaft befinden sich bei der Coronakrise – nicht Pandemie da nicht nachgewiesen – im kompletten Blindflug.

Ich wiederhole den Aufruf, den Anweisungen der Regierung zu folgen und ruhig zu bleiben. Aktuell besteht kein Grund zur Panik, und wenn wir diese vermeiden, dann werden wir auch unbeschadet durch diese Krise kommen.

Ich plane die Zahlen täglich zu aktualisieren, um maximale Transparenz in Hinsicht der Situation zu ermöglichen. Wenn sie weiterhin über die Entwicklung informiert werden möchten, dann liken und abbonieren diesen Blog oder meine Facebookseite „Coronadaten“.

Kein statistischer Nachweis für Corona-Epidemie – Infiziertenzahlen primär von Testanzahl abhängig, Sterberate von Probennahme

In dieser Reihe betrachte ich die Entwicklung der Coronainfektionen anhand der Datenlage aus den USA (Quelle: covidtracking.com). Dabei soll geprüpft werden, ob man Anzeichen einer exponentiellen Entwicklung sieht (wie von der Bundesregierung angenommen) oder ob die Annahme von Herrn Dr. Wodarg stimmt, der annimmt, dass „die Anzahl der Coronainfizierten nur wegen der Anzahl der Tests zunimmt“.
Des weiteren soll betrachtet werden, wie sich die Sterberate bei zunehmender Anzahl von bestätigten Infizierten entwickelt, inwieweit also die Sterberate in der USA in Folge einer hohen Dunkelziffer an Infizierten überhöht ist. Die vollständige Diskussion finden sie in meinem letzten Artikel: (ttps://coronadaten.wordpress.com/2020/03/20/corona-epidemie-daten-keine-fakten/


Bevor ich zum eigentlichen Thema kommen möchten ich, unabhängig von der wissenschaftlichen Einschätzung, dazu aufrufen, die Empfehlungen der Bundesregierung und der Landesregierungen konsequent umzusetzen. Ich will nur einen Beitrag dazu leisten, ein besseres Lagebild zu zeichnen und es so der Allgemeinheit und der Politik ermöglichen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Nun zur Kernthese von Herr Dr. Wodarg:
„Die Anzahl der Coronainfizierten steigt nur wegen der erhöhten Anzahl an Tests.“ Diese will ich anhand der Bundesstaaten New York und Washington betrachten (Zahlen vom 24.03.):

In der Abb 1. ist die kumulative Anzahl der durchgeführten Tests (orange) und die Anzahl der positiven Tests (blau) aufgeführt. Der zeitliche Bereich beim Staat Washington ist größer. Dies liegt daran, dass der Datensatz von New York keine tägliche Änderung für die Anzahl der negativen Tests vor dem 17.03. ausweist. In beiden Graphen beobachtet man von Anfang an einen Anstieg der Anzahl an Tests.

Entsprechendes zeigt Abb. 2 die tägliche Anzahl der durchgeführten Tests. In Washington liegt die Anzahl der täglichen Tests seit den 13.03. zwischen 1500 und 4000, schwankt also etwas mehr als um einen Faktor 2. In New York wurden am 17.03. noch weniger als 2000 Tests durchgeführt. Am 28.03. steig die Anzahl auf ca. 8000 an und liegt seit dem zwischen 8000 und 17000. Washington testet also länger mit einer gleichmäßig hohen Rate.

In den Abbildungen sieht man einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Infiziertenzahl und der Anzahl an Tests. Je mehr Tests, desto mehr Infizierte.

In Abb. 3 sieht man die man den Anteil der Infizierten pro Test. Die blauen Kurven sind kumulativ, die orangenen Kurven täglich. Es fallen 2 Dinge unverzüglich auf.
– Der Anteil an Infizierten in New York ist deutlich höher. Der kumulative Wert liegt zuletzt etwa um einen Faktor 5 höher als in Washington. Dies ließe sich zwar damit erklären, dass wegen der höheren Bevölerungsdichte eine leichtere Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus stattfindet, allerdings ist die Gesamtanzahl an Toten pro Kopf in etwa gleich (WA: 110 Tote auf ca. 7 Mio EW, NY: 210 Tote auf 20 Mio EW; Anmerkung: tägliche Schwankung sehr hoch, daher würde ich hier keinen genaueren Vergleich ziehen). Daher deutet sich an, dass die Unterschiede der Infiziertenrate messungsbedingt sind.
Des weiteren sieht man in New York eine Verdoppelung der Infiziertenrate innerhalb der letzten Woche, während dieser Wert in Washington nahezu konstant geblieben ist.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die absoluten Werte der Infiziertenraten wenig vergleichbar erscheinen. Ein Anstieg der Infektionszahlen in New York erscheint möglich, allerdings werden die Infiziertenzahlen vor allem von der Anzahl der Tests dominiert. Während die Infiziertenzahlen um einen Faktor von 10 gestiegen sind, nahm der Infiziertenanteil um 20-70 % zu (Abschätzung schwierig, da hohe Schwankungen)

Entwicklung der Sterberate

Zuletzt ist die Letalität zu betrachten. Wie tödlich ist das Virus. Aktuell versucht man dies durch das Verhältnis von Toten zu Infizierten abzuschätzen. Dies ist natürlich in vielerlei Hinsicht unzureichend. Weder weiß man, wie viele der Infizierten noch sterben werden, noch weiß man, wie viele Menschen infiziert sind. Die Dunkelziffer hier dürfte in Folge der absolut unzureichend Anzahl an Tests und der nicht statistischen Probennahme extrem hoch sein. Sie könnte mehrere Größenordnungen betragen.

Abb. 4
Abb. 5

In Abb. 4 und Abb. 5 sind die Sterberaten New Yorks und Washingtons aufgeführt. Blau kumulativ und orange täglich. Die Sterberaten in Washington sind fast 10 mal höher als in New York. Dies zeigt, dass diese Messung wenig geeignet sind die Sterberaten verlässlich zu bestimmen, und sehr stark vom Fehler bei den Infiziertenraten abhängen. Wegen der ähnlichen Absolutzahlen sind ähnliche Sterberaten wahrscheinlich.

Der Grund für die höheren Zahlen in New York im vergleich Zu Washington kann vielfältig sein:
– unterschiedliche Probennahme
– zu niedrige Empfindlichkeit der Tests in Washington
– falsch positive Tests in New York.
Ich werte nur Zahlen aus, und bin daher nicht in der Lage den Grund abzuschätzen.

Des weiteren fällt auf, dass an einigen Tagen keine, oder fast keine Toten gemeldet werden, was immer gefolgt ist mit einem massiven Anstieg der Sterbezahlen. Dies deutet auf ein nicht tägliches Berichtwesen in Hinsicht der Toten hin.

Einfluss New York

New York ist das Schwergewicht bei der US-Statistik. Bei ca. 6 % der Einwohnerzahl kommen ca. 25 % der Tests aus New York. Die US-Entwicklung in Hinsicht der gemessenen Sterblichkeit und der Gesamtzahlen hängt sehr stark am Testaufkommen New Yorks und daher sind die Zahlen zusätzlich mit Vorsicht zu genießen.

Zusammenfassung

  • Das Verhältnis zwischen bestätigt Infizierten und Tests in den USA steigt nur leicht, der Anstieg der Fallzahlen liegt vor allem an der steigenden Anzahl von Tests. Dies ist anscheinend vor allem auf die Zahlen aus New York zurückzuführen. Dies kann auf einen extrem langsamen exponentiellen Anstieg oder auf Messtechnische Gründe zurückgeführt werden. Washington zeigt keinen Anstieg bei der Infektionsrate. Die Aussage von Herrn Wodarg wird durch diese Beobachtung gestützt, ein exponentieller Anstieg der Infiziertenzahlen ist zunehmend fraglich.
  • Die Sterberate von nachweislich mit SARS-CoV-2 Infizierten ist effektiv nichts anderes als eine Hausnummer. Unterschiede der Sterberate um einen Faktor von 10 zwischen Washington und New York deuten auf massive Unterschiede bei der Probennahme und den Messungen hin und wecken zunehmend Zweifel an der wissenschaftlichen Belastbarkeit der Daten.
  • Vor allem Zeigt diese Analyse, dass das Vorgehen beim Testen primär diagnostischen und therapeutischen Zwecken dient, und daher wissenschaftlich nur bedingt nutzbar ist. Dies war definitiv zuletzt richtig, da das Retten von Menschenleben Vorrang hat. Nur ist in Folge der zunehmenden Testkapazitäten es zunehmend geboten, auch wissenschaftlich verwertbare Daten zu generieren. Eine statistische Feldstudie wäre in der Lage mit wenigen zehntausenden Tests ein genaues Lagebild zu zeichnen, dass eine gezieltere Politik zur Beendigung dieser Krise ermöglichen würde.

Ich wiederhole den Aufruf, den Anweisungen der Regierung zu folgen und ruhig zu bleiben. Aktuell besteht kein Grund zur Panik, und wenn wir diese vermeiden, dann werden wir auch unbeschadet durch diese Krise kommen.

Ich plane die Zahlen täglich zu aktualisieren, um maximale Transparenz in Hinsicht der Situation zu ermöglichen. Wenn sie weiterhin über die Entwicklung informiert werden möchten, dann liken und abbonieren diesen Blog oder meine Facebookseite „Coronadaten“.

Corona-Epidemie? – Update 24.03.20 Sterberate sinkt leicht, leichter Anstieg der Infektionen – Pandemie unwahrscheinlich

In dieser Reihe betrachte ich die Entwicklung der Coronainfektionen anhand der Datenlage aus den USA (Quelle: covidtracking.com). Dabei soll geprüpft werden, ob man Anzeichen einer exponentiellen Entwicklung sieht (wie von der Bundesregierung angenommen) oder ob die Annahme von Herrn Dr. Wodarg stimmt, der annimmt, dass „die Anzahl der Coronainfizierten nur wegen der Anzahl der Tests zunimmt“.
Des weiteren soll betrachtet werden, wie sich die Sterberate bei zunehmender Anzahl von bestätigten Infizierten entwickelt, inwieweit also die Sterberate in der USA in Folge einer hohen Dunkelziffer an Infizierten überhöht ist. Die vollständige Diskussion finden sie in meinem letzten Artikel: (ttps://coronadaten.wordpress.com/2020/03/20/corona-epidemie-daten-keine-fakten/


Bevor ich zum eigentlichen Thema kommen möchten ich, unabhängig von der wissenschaftlichen Einschätzung, dazu aufrufen, die Empfehlungen der Bundesregierung und der Landesregierungen konsequent umzusetzen. Ich will nur einen Beitrag dazu leisten, ein besseres Lagebild zu zeichnen und es so der Allgemeinheit und der Politik ermöglichen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Nun zur Kernthese von Herr Dr. Wodarg:
„Die Anzahl der Coronainfizierten steigt nur wegen der erhöhten Anzahl an Tests.“

In der Abbildung (oben) ist die Gesamtanzahl der durchgeführten Tests (orange) und die Anzahl der positiven Tests (blau) aufgeführt.

Die blaue Kurve zeigt die Entwicklung des Infiziertenanteils der kumulierten Werte, die orangene Kurve die täglichen Werte. Man sieht einen leiten Anstieg beim Infiziertenanteil (kumumliert) seit dem 16.03.2020, er stieg von ca. 10 % auf 15 %.

Dieser ist vor allem auf die Zahlen aus New York zurückzuführen. New York (Bundesstaat) führt etwa ein Drittel der Tests durch (1/16 der Bevölkerung) und hat auch einen sehr hohen Infiziertenanteil. Es ist anzumerken, dass New York sehr stark urbanisiert ist, und daher eine stärkere Verbreitung von Krankheitserregern wahrscheinlich ist. Einschränkend ist zu sagen, dass New York die Anzahl an Tests massiv gesteigert hat – um etwa einen Faktor von 16 innerhalb von ca. 10 Tagen (Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=mK3dx97W_AM). Bei einer massiven Steigerung der Quantität kann es zu leichten Qualitätseinbußen kommen.

Sollte der Anstieg in Folge einer Pandemie sein, dann wäre das exponentielle Wachstum deutlich langsamer als angenommen. Die Fallzahlen stiegen um einen Faktor 10, der Anteil etwa um einen Faktor 2! Dies zeigt deutlich, dass eine massive Steigerung der Tests zwar diagnostisch hilfreich sein kann, epidemiologisch aber nahezu nutzlos ist.

Da hier verschiedene Quellen unterschiedlicher Qualität zusammengefügt werden, plane ich am Wochenende Quellen einzelner Bundesstaaten zu analysieren. Ich erhoffe mir hier eine klarere Datenlage.

Entwicklung der Sterberate

Zuletzt ist die Letalität zu betrachten. Wie tödlich ist das Virus. Aktuell versucht man dies durch das Verhältnis von Toten zu Infizierten abzuschätzen. Dies ist natürlich in vielerlei Hinsicht unzureichend. Weder weiß man, wie viele der Infizierten noch sterben werden, noch weiß man, wie viele Menschen infiziert sind. Die Dunkelziffer hier dürfte in Folge der absolut unzureichend Anzahl an Tests und der nicht statistischen Probennahme extrem hoch sein. Sie könnte mehrere Größenordnungen betragen.

Die Sterberate liegt seit dem 17.03. durchschnittlich knapp über 1 %. Eine Diskussion ist zu diesem Zeitpunkt kaum möglich, da der Krankheitsverlauf über 2 Wochen dauert und die Dunkelziffer an Infizierten, wie erwähnt, wahrscheinlich sehr hoch ist.
Vor alle aber spielen hier die Zahlen des Bundesstaats New York wieder eine Rolle. Vor allem die extrem steigenden Fallzahlen New Yorks in Folge der massiven Steigerung an Tests machen es nahezu unmöglich, eine sinnvolle Zahl zu bestimmen.
Nur zur Beruhigung. Ein Mensch lebt ca. 1000 Monate. Daher beträgt die Sterberate von Menschen ca. 0,1 % pro Monat. Der 10-fache Wert bei zum Teil sehr kranken Menschen, ist nicht verwunderlich.

Zusammenfassung

  • Das Verhältnis zwischen bestätigt Infizierten und Tests in den USA steigt nur leicht, der Anstieg der Fallzahlen liegt vor allem an der steigenden Anzahl von Tests. Dies ist weder im Widerspruch zu den Aussagen von Herrn Wodarg. Die Annahme eines exponentiellen Wachstums (Bundesregierung) ist möglich, nur ist der beobachtete Anstieg sehr langsam und damit wenig eindeutig.
  • Die Sterberate von nachweislich mit SARS-CoV-2 Infizierten in den USA liegt aktuell knapp über 1 % (kumuliert um 1,1 %) und sinkt leicht. Dies ist vor allem auf die massive Steigerung der Anzahl von Tests zurückzuführen, die die Fallzahlen erhöhen. Es ist anzumerken, dass die Sterberate wieder steigen müsste, wenn keine weitere Steigerung an Tests durchgeführt würde, da von SARS-CoV-2 Nachweis bis zur Heilung bzw. Tod 1-2 Wochen vergehen können, also spätere Tode bei Diagnose noch nicht in die Statistik einfließen.
  • Vor allem Zeigt diese Analyse, dass das Vorgehen beim Testen primär diagnostischen Zwecken dient, und daher wissenschaftlich nur bedingt nutzbar ist. Es ist weder möglich eine signifikant erhöhte Letalität des Virus, noch ein pandemischen Verlauf nachzuweisen. Aus wissenschaftlichen Gründen ist es in meinen Augen zwingend erforderlich eine statistische Studie zu erstellen, um die wirkliche Gefährlichkeit der Situation zu prüfen. Politik und Ärzteschaft (Wissenschaft kann man bei dieser Herangehensweise nicht sagen) befinden sich bei der Coronakrise – nicht Pandemie da nicht nachgewiesen – im kompletten Blindflug,

Ich wiederhole den Aufruf, den Anweisungen der Regierung zu folgen und ruhig zu bleiben. Aktuell besteht kein Grund zur Panik, und wenn wir diese vermeiden, dann werden wir auch unbeschadet durch diese Krise kommen.

Ich plane die Zahlen täglich zu aktualisieren, um maximale Transparenz in Hinsicht der Situation zu ermöglichen. Wenn sie weiterhin über die Entwicklung informiert werden möchten, dann liken und abbonieren diesen Blog oder meine Facebookseite „Coronadaten“.

Corona-Epidemie? – Update 23.03.20 Sterberate konstant, leichter Anstieg der Infektionen – Pandemie unwahrscheinlich

Korrektur: Gestern berichtete ich, dass die Sterberate gesunken ist. Die Daten der Internetseite auf die ich mich beziehe werden teilweise noch aktualisiert. Es kam zu einer Schwankung die dazu führt, dass kein Trend gesehen wird. Bei Updates wird nur der Text unterhalb der Abbildungen und die Zusammenfassung aktualisiert.

In dieser Reihe betrachte ich die Entwicklung der Coronainfektionen anhand der Datenlage aus den USA (Quelle: covidtracking.com). Dabei soll geprüpft werden, ob man Anzeichen einer exponentiellen Entwicklung sieht (wie von der Bundesregierung angenommen) oder ob die Annahme von Herrn Dr. Wodarg stimmt, der annimmt, dass „die Anzahl der Coronainfizierten nur wegen der Anzahl der Tests zunimmt“.
Des weiteren soll betrachtet werden, wie sich die Sterberate bei zunehmender Anzahl von bestätigten Infizierten entwickelt, inwieweit also die Sterberate in der USA in Folge einer hohen Dunkelziffer an Infizierten überhöht ist. Die vollständige Diskussion finden sie in meinem letzten Artikel: (ttps://coronadaten.wordpress.com/2020/03/20/corona-epidemie-daten-keine-fakten/


Bevor ich zum eigentlichen Thema kommen möchten ich, unabhängig von der wissenschaftlichen Einschätzung, dazu aufrufen, die Empfehlungen der Bundesregierung und der Landesregierungen konsequent umzusetzen. Ich will nur einen Beitrag dazu leisten, ein besseres Lagebild zu zeichnen und es so der Allgemeinheit und der Politik ermöglichen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Nun zur Kernthese von Herr Dr. Wodarg:
„Die Anzahl der Coronainfizierten steigt nur wegen der erhöhten Anzahl an Tests.“

In der Abbildung (oben) ist die Gesamtanzahl der durchgeführten Tests (orange) und die Anzahl der positiven Tests (blau) aufgeführt. Die Daten stehen nicht im Widerspruch mit der Aussage von Herr Dr. Wodarg. Besser sieht man dies, wenn man sich das Verhältnis aus Infizierten und durchgeführten Tests betrachtet:

Die blaue Kurve zeigt die Entwicklung des Infiziertenanteils der kumulierten Werte, die orangene Kurve die täglichen Werte. Man sieht einen leiten Anstieg beim Infiziertenanteil (kumumliert) seit dem 16.03.2020, er stieg von ca. 10 % auf 14 %. dies kann verschiedene Gründe haben:
Nicht alle Quellen geben zuverlässig die Anzahl der negativen Tests an, besonders private Labore geben laut Quelle (https://covidtracking.com/data/) primär nur die positiven Testergebnisse an. Gerade bei privaten Laboren wird weniger eine medizinische Indikation eine Rolle spielen, als eine finanzielle, so dass hier ein besserer Überblick über die Gesamtbevölkerung erfolgen sollte. Dies würde andeuten, dass der SARS-CoV-2 Virus stärker verbreitet ist als angenommen.

Die andere Erklärung wäre entsprechend eines exponentiellen Anstiegs der Infiziertenzahlen. Der Anteil an Coronazweitinfektionen beträgt ca. 3-20 % (laut wodarg.com). Auch wenn die Quelle von vielen angezweifelt wird. Ein exponentieller Anstieg müsste zwingend erfolgen, solange nicht die überragende Mehrheit einer Teilgruppe mit SARS-CoV-2 infiziert ist. Dafür müsste sich eine Pandemie allerdings schon auf dem absteigenden Ast befinden.

Einzige Erklärung, die die Konzeption einer Pandemie stützt, wäre es, dass die US-Behörden jeden bei fast jedem neuen Infektionsherd die Infektionsketten nahezu unverzüglich unterbrechen oder die Maßnahmen zur Eindämmung bereits zu einer Stagnation geführt haben. Bei einer Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie) und über 30000 Infizierten erscheint die nahezu unmöglich.

Falls sie eine andere Erklärung haben bitte ich diese unter dem Beitrag anzufügen.

Da hier verschiedene Quellen unterschiedlicher Qualität zusammengefügt werden, plane ich am Wochenende Quellen einzelner Bundesstaaten zu analysieren. Ich erhoffe mir hier eine klarere Datenlage.

Entwicklung der Sterberate

Zuletzt ist die Letalität zu betrachten. Wie tödlich ist das Virus. Aktuell versucht man dies durch das Verhältnis von Toten zu Infizierten abzuschätzen. Dies ist natürlich in vielerlei Hinsicht unzureichend. Weder weiß man, wie viele der Infizierten noch sterben werden, noch weiß man, wie viele Menschen infiziert sind. Die Dunkelziffer hier dürfte in Folge der absolut unzureichend Anzahl an Tests und der nicht statistischen Probennahme extrem hoch sein. Sie könnte mehrere Größenordnungen betragen.

Die Sterberate liegt seit dem 17.03. durchschnittlich knapp über 1 %. Eine Diskussion ist zu diesem Zeitpunkt kaum möglich, da der Krankheitsverlauf über 2 Wochen dauert und die Dunkelziffer an Infizierten, wie erwähnt, wahrscheinlich sehr hoch ist.
Nur zur Beruhigung. Ein Mensch lebt ca. 1000 Monate. Daher beträgt die Sterberate von Menschen ca. 0,1 % pro Monat. Der 10-fache Wert bei zum Teil sehr kranken Menschen, ist nicht verwunderlich.

Zusammenfassung

  • Das Verhältnis zwischen bestätigt Infizierten und Tests in den USA bleibt nahezu unverändert, bzw. steigt leicht. Dies bestätigt großteils die Aussage von Herrn Wordag. Die Annahme der Bundesregierung, es gäbe einen exponentiellen Anstieg der Infektionen, wird nicht gestützt, aber wegen der unzureichenden Datenlage auch nicht wiederlegt.
  • Die Sterberate von nachweislich mit SARS-CoV-2 Infizierten in den USA liegt aktuell knapp über 1 % (kumuliert um 1,2 %). Im Vergleich zu der durchschnittlichen Sterberate eines Amerikaners um 0,1 % kann dies über den hohen Anteil an alten Menschen mit schweren Atemwegserkankungen erklärt werden, muss nicht zwingend mit SARS-CoV-2 zusammenhängen.

Ich wiederhole den Aufruf, den Anweisungen der Regierung zu folgen und ruhig zu bleiben. Aktuell besteht kein Grund zur Panik, und wenn wir diese vermeiden, dann werden wir auch unbeschadet durch diese Krise kommen.

Ich plane die Zahlen täglich zu aktualisieren, um maximale Transparenz in Hinsicht der Situation zu ermöglichen. Wenn sie weiterhin über die Entwicklung informiert werden möchten, dann liken und abbonieren diesen Blog oder meine Facebookseite „Coronadaten“.

Corona-Epidemie – Update 22.03.20 Sterberate sinkt, weiterhin keine Anzeichen für eine exponentielle Entwicklung der Infektionen

In dieser Reihe betrachte ich die Entwicklung der Coronainfektionen anhand der Datenlage aus den USA (Quelle: covidtracking.com). Dabei soll geprüpft werden, ob man Anzeichen einer exponentiellen Entwicklung sieht (wie von der Bundesregierung angenommen) oder ob die Annahme von Herrn Dr. Wodarg stimmt, der annimmt, dass „die Anzahl der Coronainfizierten nur wegen der Anzahl der Tests zunimmt“.
Des weiteren soll betrachtet werden, wie sich die Sterberate bei zunehmender Anzahl von bestätigten Infizierten entwickelt, inwieweit also die Sterberate in der USA in Folge einer hohen Dunkelziffer an Infizierten überhöht ist. Die vollständige Diskussion finden sie in meinem letzten Artikel: (ttps://coronadaten.wordpress.com/2020/03/20/corona-epidemie-daten-keine-fakten/


Bevor ich zum eigentlichen Thema kommen möchten ich, unabhängig von der wissenschaftlichen Einschätzung, dazu aufrufen, die Empfehlungen der Bundesregierung und der Landesregierungen konsequent umzusetzen. Ich will nur einen Beitrag dazu leisten, ein besseres Lagebild zu zeichnen und es so der Allgemeinheit und der Politik ermöglichen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Nun zur Kernthese von Herr Dr. Wodarg:
„Die Anzahl der Coronainfizierten steigt nur wegen der erhöhten Anzahl an Tests.“

In der Abbildung (oben) ist die Gesamtanzahl der durchgeführten Tests (orange) und die Anzahl der positiven Tests (blau) aufgeführt. Weiterhin bestätigen die Daten die Aussage von Herr Dr. Wodarg. Besser sieht man dies, wenn man sich das Verhältnis aus Infizierten und durchgeführten Tests betrachtet:

Vom 20.03. zum 21.03. stieg die Anzahl der Tests von ca. 135000 auf 179000. Es ist kaum eine signifikante Änderung des Anteils an Infizierten zu beobachten. Der Wert liegt weiterhin um 13 %. Dies ist in Übereinstimmung mit den Aussagen von Herrn Wordag, und es ist zu konstatieren, das sowohl Probennahme, als auch Probengröße noch unzureichend sind, um eine Aussage zur realen Entwicklung der Anzahl an COVID-19 Infizierten zu machen. Die Annahme der Bundesregierung wird nicht bestätigt, kann aber auch nicht wiederlegt werden.

Entwicklung der Sterberate

Zuletzt ist die Letalität zu betrachten. Wie tödlich ist das Virus. Aktuell versucht man dies durch das Verhältnis von Toten zu Infizierten abzuschätzen. Dies ist natürlich in vielerlei Hinsicht unzureichend. Weder weiß man, wie viele der Infizierten noch sterben werden, noch weiß man, wie viele Menschen infiziert sind. Die Dunkelziffer hier dürfte in Folge der absolut unzureichend Anzahl an Tests und der nicht statistischen Probennahme extrem hoch sein. Sie könnte mehrere Größenordnungen betragen.

Vom 20.03. bis zum 21.03. sank die Sterberate um etwa 0.1%, liegt aktuell um 1.1 %. Dies geht auf die gestiegene Anzahl an bestätigt Infizierten zurück. Der Trend, der seit dem 11.03. beobachtet wird, setzt sich also fort. Dies deutet an, dass die Sterberate wegen der aktuell noch zu hohen Dunkelziffer weit überhöht ist.

Zusammenfassung

  • Das Verhältnis zwischen bestätigt Infizierten und Tests in den USA bleibt nahezu unverändert. Dies bestätigt die Aussage von Herrn Wordag. Die Annahme der Bundesregierung, es gäbe einen exponentiellen Antieg der Infektionen, wird nicht gestützt, aber wegen der unzureichenden Datenlage auch nicht wiederlegt.
  • Die Sterberate in den USA sinkt erfreulicherweise, was vor allem auf die zunehmende Anzahl an Tests zurückzuführen ist – die Dunkelziffer an Infizierten vermindert sich. Allerdings sind erst wenige Amerikaner genesen, so dass weitere Tote erwartet werden müssen.

Ich wiederhole den Aufruf, den Anweisungen der Regierung zu folgen und ruhig zu bleiben. Aktuell besteht kein Grund zur Panik, und wenn wir diese vermeiden, dann werden wir auch unbeschadet durch diese Krise kommen.

Ich plane die Zahlen täglich zu aktualisieren, um maximale Transparenz in Hinsicht der Situation zu ermöglichen. Wenn sie weiterhin über die Entwicklung informiert werden möchten, dann liken und abbonieren diesen Blog oder meine Facebookseite „Coronadaten“.

Corona-Epidemie – Daten eröffnen Zweifel

Der SPD Politiker Dr. Wolfgang Wodarg kritisierte in den letzten Tagen die Maßnahmen der Politik in Hinsicht des Umgangs mit dem Coronavirus COVID-19. Er bezeichnete diese als überzogen und konstatierte, dass die aktuelle Entwicklung nichts außergewöhnliches ist. In diesem Artikel wollen wir anhand der Datenlage aus den USA (Quelle: covidtracking.com) seine Thesen überprüfen . Leider ist uns dies anhand von deutschen Quellen nicht möglich, da wir keine Angaben über die Anzahl durchgeführter Tests gefunden haben.
Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen möchten wir, unabhängig von der wissenschaftlichen Einschätzung, dazu aufrufen, die Empfehlungen der Bundesregierung und der Landesregierungen konsequent umzusetzen. Wir wollen nur einen Beitrag dazu leisten, ein besseres Lagebild zu zeichnen und es so der Allgemeinheit und der Politik ermöglichen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Nun zur Kernthese von Herr Dr. Wodarg:
„Die Anzahl der Coronainfizierten steigt nur wegen der erhöhten Anzahl an Tests.“

In der Abbildung (oben) ist die Gesamtanzahl der durchgeführten Tests (orange) und die Anzahl der positiven Tests (blau) aufgeführt. Wie man sieht, bestätigen die Daten die Aussage von Herr Dr. Wodarg. Besser sieht man dies, wenn man sich das Verhältnis aus Infizierten und durchgeführten Tests betrachtet:

Man sieht, dass der Anteil der Infizierten mit zunehmender Anzahl von Tests zweischen 10 % und 16 % schwankt. Im gleichen Zeitraum nahm die Anzahl der Tests von ca. 2.000 auf ca. 100.000 zu. Dies wäre vollständig in Übereinstimmung mit der Aussage von Dr. Wodarg angemerkt. Auch stimmt diese Beobachtung mit der Aussage von Dr. Wodarg überein, dass bei ca. 8 – 15 % der Grippeerkankungen Coronavieren nachgewiesen werden können. Der Gesamtbefund deutet dies auf eine allgemeine Durchseuchung der Bevölkerung in den USA mit Coronaviren hin, was die Verfolgung von Infektionsketten zweifelhaft macht. Besonders deutlich ist festzustellen, dass der Anteil an Coronavieren bei den Proben nicht steigt, eine zunehmende Ausbreitung von COVID-19 Vieren ist im Vergleich zu anderen Grippeerregern entsprechend nicht anzunehmen.

Zuletzt ist die Letalität zu betrachten. Wie tödlich ist das Virus. Aktuell versucht man dies durch das Verhältnis von Toten zu Infizierten abzuschätzen. Dies ist natürlich in vielerlei Hinsicht unzureichend. Weder weiß man, wie viele der Infizierten noch sterben werden, noch weiß man, wie viele Menschen infiziert sind. Die Dunkelziffer hier dürfte in Folge der absolut unzureichend Anzahl an Tests und der nicht statistischen Probennahme extrem hoch sein. Sie könnte mehrere Größenordnungen betragen.

Betrachten wir die Abbildung, so sehen wir, dass der Anteil von über 2,5 % auf ca. 1,3 % abgenommen hat. Aktuell „sinkt“ die Letalität um 0,1 % pro Tag. Offensichtlich, wendet sich der Focus ab von den schweren Fällen, und wird es im Gegenzug möglich, auch Menschen mit einem leichten Krankheitsverlauf zu testen, dann nimmt das statistische Gewicht der Fälle mit tödlichen Krankheitsverlauf ab. Dementsprechend ist eine Abschätzung der Letalität des COVID-19 Virus entsprechend der aktuellen Datanlage unsinnig und ist reine Panikmache. Deutschland hat sehr viel mehr getestet und hierzulande liegt der Anteil an bisher tödlichen Krankheitsverläufen um 0,3 % – und das selbst hierzulande bei einer hohen Dunkelziffer an Infizierten. Diese Zahl wirkt dann alles andere als bedrohlich.

Wir müssen uns klar machen. Es geht hier um sehr alte Menschen, die großteils eine schwere chronische, und für sich selbst genommen schon tödliche Erkrankung haben. Diese Menschen haben häufig eine statistische Lebenserwartung von wenigen Monaten, und für sie sind eigentlich ungefährliche Infektionskrankheiten lebensbedrohlich. Daher ist die statistische Relevanz dieser Zahlen zweifelhaft.

Panik tötet

Bei Gefahrensituationen besteht neben der eigentlichen Gefahr die Panik nicht zu unterschätzen, und kann mehr Menschenleben kosten, als die Gefahrenursache an sich. In Italien beobachten wir aktuell sehr hohe Todeszahlen, die kaum mehr im statistischen Erwartungsbereich liegt. Hier trifft die Coronakrise auf ein von einer seit Jahrzehnten langen Wirtschaftskriese gebeuteltes Land. Mit offensichtlichen Folgen für das Gesundheitssystem. Ähnliches gilt für Spanien. Es ist zu befürchten, dass das italienische Gesundheitssystem nicht primär durch die Coronaerkrankungen überfordert ist, sondern durch die damit verbundene Panik überlastet wird, und damit nicht mehr in der Lage ist, ernsten Fällen zu helfen.

Daher ist unser Aufruf, den Anweisungen der Regierung zu folgen und ruhig zu bleiben. Aktuell besteht kein Grund zur Panik, und wenn wir diese vermeiden, dann werden wir auch unbeschadet durch diese Krise kommen. Des Weiteren fordern wir, dass dringend untersucht wird, ob wirklich eine bedrohliche Situation wegen COVID-19 vorliegt. Die Daten deuten nicht wirklich darauf hin und stützen eher die Aussagen von Herr Dr. Wodarg.

Wir planen die Zahlen täglich zu aktualisieren, um maximale Transparenz in Hinsicht der Situation zu ermöglichen. Wenn sie weiterhin über die Entwicklung informiert werden möchten, dann liken und abbonieren sie unsere Facebookseite „Coronadaten“.

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