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Corona-Epidemie – Update 22.03.20 Sterberate sinkt, weiterhin keine Anzeichen für eine exponentielle Entwicklung der Infektionen

In dieser Reihe betrachte ich die Entwicklung der Coronainfektionen anhand der Datenlage aus den USA (Quelle: covidtracking.com). Dabei soll geprüpft werden, ob man Anzeichen einer exponentiellen Entwicklung sieht (wie von der Bundesregierung angenommen) oder ob die Annahme von Herrn Dr. Wodarg stimmt, der annimmt, dass „die Anzahl der Coronainfizierten nur wegen der Anzahl der Tests zunimmt“.
Des weiteren soll betrachtet werden, wie sich die Sterberate bei zunehmender Anzahl von bestätigten Infizierten entwickelt, inwieweit also die Sterberate in der USA in Folge einer hohen Dunkelziffer an Infizierten überhöht ist. Die vollständige Diskussion finden sie in meinem letzten Artikel: (ttps://coronadaten.wordpress.com/2020/03/20/corona-epidemie-daten-keine-fakten/


Bevor ich zum eigentlichen Thema kommen möchten ich, unabhängig von der wissenschaftlichen Einschätzung, dazu aufrufen, die Empfehlungen der Bundesregierung und der Landesregierungen konsequent umzusetzen. Ich will nur einen Beitrag dazu leisten, ein besseres Lagebild zu zeichnen und es so der Allgemeinheit und der Politik ermöglichen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Nun zur Kernthese von Herr Dr. Wodarg:
„Die Anzahl der Coronainfizierten steigt nur wegen der erhöhten Anzahl an Tests.“

In der Abbildung (oben) ist die Gesamtanzahl der durchgeführten Tests (orange) und die Anzahl der positiven Tests (blau) aufgeführt. Weiterhin bestätigen die Daten die Aussage von Herr Dr. Wodarg. Besser sieht man dies, wenn man sich das Verhältnis aus Infizierten und durchgeführten Tests betrachtet:

Vom 20.03. zum 21.03. stieg die Anzahl der Tests von ca. 135000 auf 179000. Es ist kaum eine signifikante Änderung des Anteils an Infizierten zu beobachten. Der Wert liegt weiterhin um 13 %. Dies ist in Übereinstimmung mit den Aussagen von Herrn Wordag, und es ist zu konstatieren, das sowohl Probennahme, als auch Probengröße noch unzureichend sind, um eine Aussage zur realen Entwicklung der Anzahl an COVID-19 Infizierten zu machen. Die Annahme der Bundesregierung wird nicht bestätigt, kann aber auch nicht wiederlegt werden.

Entwicklung der Sterberate

Zuletzt ist die Letalität zu betrachten. Wie tödlich ist das Virus. Aktuell versucht man dies durch das Verhältnis von Toten zu Infizierten abzuschätzen. Dies ist natürlich in vielerlei Hinsicht unzureichend. Weder weiß man, wie viele der Infizierten noch sterben werden, noch weiß man, wie viele Menschen infiziert sind. Die Dunkelziffer hier dürfte in Folge der absolut unzureichend Anzahl an Tests und der nicht statistischen Probennahme extrem hoch sein. Sie könnte mehrere Größenordnungen betragen.

Vom 20.03. bis zum 21.03. sank die Sterberate um etwa 0.1%, liegt aktuell um 1.1 %. Dies geht auf die gestiegene Anzahl an bestätigt Infizierten zurück. Der Trend, der seit dem 11.03. beobachtet wird, setzt sich also fort. Dies deutet an, dass die Sterberate wegen der aktuell noch zu hohen Dunkelziffer weit überhöht ist.

Zusammenfassung

  • Das Verhältnis zwischen bestätigt Infizierten und Tests in den USA bleibt nahezu unverändert. Dies bestätigt die Aussage von Herrn Wordag. Die Annahme der Bundesregierung, es gäbe einen exponentiellen Antieg der Infektionen, wird nicht gestützt, aber wegen der unzureichenden Datenlage auch nicht wiederlegt.
  • Die Sterberate in den USA sinkt erfreulicherweise, was vor allem auf die zunehmende Anzahl an Tests zurückzuführen ist – die Dunkelziffer an Infizierten vermindert sich. Allerdings sind erst wenige Amerikaner genesen, so dass weitere Tote erwartet werden müssen.

Ich wiederhole den Aufruf, den Anweisungen der Regierung zu folgen und ruhig zu bleiben. Aktuell besteht kein Grund zur Panik, und wenn wir diese vermeiden, dann werden wir auch unbeschadet durch diese Krise kommen.

Ich plane die Zahlen täglich zu aktualisieren, um maximale Transparenz in Hinsicht der Situation zu ermöglichen. Wenn sie weiterhin über die Entwicklung informiert werden möchten, dann liken und abbonieren diesen Blog oder meine Facebookseite „Coronadaten“.

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Corona-Epidemie – Daten eröffnen Zweifel

Der SPD Politiker Dr. Wolfgang Wodarg kritisierte in den letzten Tagen die Maßnahmen der Politik in Hinsicht des Umgangs mit dem Coronavirus COVID-19. Er bezeichnete diese als überzogen und konstatierte, dass die aktuelle Entwicklung nichts außergewöhnliches ist. In diesem Artikel wollen wir anhand der Datenlage aus den USA (Quelle: covidtracking.com) seine Thesen überprüfen . Leider ist uns dies anhand von deutschen Quellen nicht möglich, da wir keine Angaben über die Anzahl durchgeführter Tests gefunden haben.
Bevor wir zum eigentlichen Thema kommen möchten wir, unabhängig von der wissenschaftlichen Einschätzung, dazu aufrufen, die Empfehlungen der Bundesregierung und der Landesregierungen konsequent umzusetzen. Wir wollen nur einen Beitrag dazu leisten, ein besseres Lagebild zu zeichnen und es so der Allgemeinheit und der Politik ermöglichen, bessere Entscheidungen zu treffen.

Nun zur Kernthese von Herr Dr. Wodarg:
„Die Anzahl der Coronainfizierten steigt nur wegen der erhöhten Anzahl an Tests.“

In der Abbildung (oben) ist die Gesamtanzahl der durchgeführten Tests (orange) und die Anzahl der positiven Tests (blau) aufgeführt. Wie man sieht, bestätigen die Daten die Aussage von Herr Dr. Wodarg. Besser sieht man dies, wenn man sich das Verhältnis aus Infizierten und durchgeführten Tests betrachtet:

Man sieht, dass der Anteil der Infizierten mit zunehmender Anzahl von Tests zweischen 10 % und 16 % schwankt. Im gleichen Zeitraum nahm die Anzahl der Tests von ca. 2.000 auf ca. 100.000 zu. Dies wäre vollständig in Übereinstimmung mit der Aussage von Dr. Wodarg angemerkt. Auch stimmt diese Beobachtung mit der Aussage von Dr. Wodarg überein, dass bei ca. 8 – 15 % der Grippeerkankungen Coronavieren nachgewiesen werden können. Der Gesamtbefund deutet dies auf eine allgemeine Durchseuchung der Bevölkerung in den USA mit Coronaviren hin, was die Verfolgung von Infektionsketten zweifelhaft macht. Besonders deutlich ist festzustellen, dass der Anteil an Coronavieren bei den Proben nicht steigt, eine zunehmende Ausbreitung von COVID-19 Vieren ist im Vergleich zu anderen Grippeerregern entsprechend nicht anzunehmen.

Zuletzt ist die Letalität zu betrachten. Wie tödlich ist das Virus. Aktuell versucht man dies durch das Verhältnis von Toten zu Infizierten abzuschätzen. Dies ist natürlich in vielerlei Hinsicht unzureichend. Weder weiß man, wie viele der Infizierten noch sterben werden, noch weiß man, wie viele Menschen infiziert sind. Die Dunkelziffer hier dürfte in Folge der absolut unzureichend Anzahl an Tests und der nicht statistischen Probennahme extrem hoch sein. Sie könnte mehrere Größenordnungen betragen.

Betrachten wir die Abbildung, so sehen wir, dass der Anteil von über 2,5 % auf ca. 1,3 % abgenommen hat. Aktuell „sinkt“ die Letalität um 0,1 % pro Tag. Offensichtlich, wendet sich der Focus ab von den schweren Fällen, und wird es im Gegenzug möglich, auch Menschen mit einem leichten Krankheitsverlauf zu testen, dann nimmt das statistische Gewicht der Fälle mit tödlichen Krankheitsverlauf ab. Dementsprechend ist eine Abschätzung der Letalität des COVID-19 Virus entsprechend der aktuellen Datanlage unsinnig und ist reine Panikmache. Deutschland hat sehr viel mehr getestet und hierzulande liegt der Anteil an bisher tödlichen Krankheitsverläufen um 0,3 % – und das selbst hierzulande bei einer hohen Dunkelziffer an Infizierten. Diese Zahl wirkt dann alles andere als bedrohlich.

Wir müssen uns klar machen. Es geht hier um sehr alte Menschen, die großteils eine schwere chronische, und für sich selbst genommen schon tödliche Erkrankung haben. Diese Menschen haben häufig eine statistische Lebenserwartung von wenigen Monaten, und für sie sind eigentlich ungefährliche Infektionskrankheiten lebensbedrohlich. Daher ist die statistische Relevanz dieser Zahlen zweifelhaft.

Panik tötet

Bei Gefahrensituationen besteht neben der eigentlichen Gefahr die Panik nicht zu unterschätzen, und kann mehr Menschenleben kosten, als die Gefahrenursache an sich. In Italien beobachten wir aktuell sehr hohe Todeszahlen, die kaum mehr im statistischen Erwartungsbereich liegt. Hier trifft die Coronakrise auf ein von einer seit Jahrzehnten langen Wirtschaftskriese gebeuteltes Land. Mit offensichtlichen Folgen für das Gesundheitssystem. Ähnliches gilt für Spanien. Es ist zu befürchten, dass das italienische Gesundheitssystem nicht primär durch die Coronaerkrankungen überfordert ist, sondern durch die damit verbundene Panik überlastet wird, und damit nicht mehr in der Lage ist, ernsten Fällen zu helfen.

Daher ist unser Aufruf, den Anweisungen der Regierung zu folgen und ruhig zu bleiben. Aktuell besteht kein Grund zur Panik, und wenn wir diese vermeiden, dann werden wir auch unbeschadet durch diese Krise kommen. Des Weiteren fordern wir, dass dringend untersucht wird, ob wirklich eine bedrohliche Situation wegen COVID-19 vorliegt. Die Daten deuten nicht wirklich darauf hin und stützen eher die Aussagen von Herr Dr. Wodarg.

Wir planen die Zahlen täglich zu aktualisieren, um maximale Transparenz in Hinsicht der Situation zu ermöglichen. Wenn sie weiterhin über die Entwicklung informiert werden möchten, dann liken und abbonieren sie unsere Facebookseite „Coronadaten“.